Licht und Schatten
 
Liebe Mitglieder, sehr geehrte Damen und Herren,

Corona hat uns seit März fest im Griff und erst langsam beginnt wieder etwas Normalität einzuziehen. Welche Nachwirkungen mit Zeitverzögerung in den verschiedenen Branchen noch ankommen werden, ist schwierig einzuschätzen und sorgt für Verunsicherung.

Auch unsere Arbeit wurde von Corona betroffen, wobei wir glücklicherweise keine ernsthaften Beeinträchtigungen erfahren haben. Verändert hat sich aber die Art der Zusammenarbeit im Verein. Die regelmäßigen, ganztägigen Vereinstreffen, die neben einer fachlichen Diskussion auch der Vernetzung der Mitglieder untereinander dienten, wurden genauso wie die Gespräche vor Ort bei Vereinsmitgliedern durch deutlich kürzere Online-Treffen abgelöst. Auch ein Austausch auf Messen und Konferenzen wurde unmöglich.

Was technisch sehr gut funktioniert und sicher auch bei wiederkehrender Normalität einen festen Platz in unserer Arbeit einnehmen wird, geht doch zu Lasten der persönlichen Interaktion und kann ein lockeres Gespräch bei einer Tasse Kaffee nur schwer ersetzen.

Über mangelnde Arbeit konnten wir uns (glücklicherweise) nicht beklagen. Hier kam uns die anfängliche Schockstarre sogar ein Stück entgegen, da wir die Zeit zur Finalisierung von Projektanträgen nutzen konnten (s. nachfolgenden Bericht).

Nachdem das BMWi die Anfang des Jahres verkündete Kürzung der Fördermittel in der Energieforschung wieder abgeblasen hat und im kommenden Jahr mit Horizon Europe das neue Förderrahmenprogramm der EU an den Start gehen soll, dürften die Aussichten für neue Förderprojekte im Energiebereich sehr gut aussehen.

Einige neue Projektideen hatten wir in zurückliegenden Online-Vereinstreffen bereits angesprochen. Diese harren der weiteren Ausarbeitung. Gerne unterstützen wir unsere Mitglieder bei der Entwicklung weiterer Projektideen und ggf. einer anschließenden Beantragung von Fördermitteln.

Neben der Arbeit an Projekten möchten wir uns im restlichen Jahr auch verstärkt der Zusammenarbeit mit unseren Partnervereinen widmen und daraus neue Angebote für die Vereinsarbeit entwickeln.
Es bleibt also spannend und wir freuen uns auf die weitere Arbeit.

In diesem Sinne – denken Sie positiv, bleiben Sie negativ.

Viele Grüße

Dr. Peter Eckerle
Geschäftsführer StoREgio
 
 
Inhaltsverzeichnis:

News aus dem Verein:

- Neue Projekte gehen an den Start


Aktivitäten der Mitglieder:
Fenecon GmbH

FENECON Industrial Stromspeichersystem ist für den EES Award 2020 nominiert
- Fenecon expandiert


Veranstaltungshinweise:
StoREgio
- Terminplanung 2020


Partnerveranstaltungen
 
 
 
Neue Projekte gehen an den Start
 
Während sich unser SINTEG-Projekt „Designetz“ dem Ende nähert, beginnen neue Projekte Fahrt aufzunehmen. Wie so häufig gestaltete sich der Prozess von Skizzenerstellung und Antragseinreichung nicht ganz einfach und insbesondere langwierig. Nun sieht es aber so aus, als würden wir auf die Zielgerade einbiegen. Bei den Vereinstreffen sind wir auf Online-Treffen ausgewichen, die gegenüber den bisherigen Formaten auch deutlich verkürzt wurden. Hier möchten wir gerne häufiger in kurzen Webkonferenzen über interessante Einzelthemen berichten und dazu diskutieren. Vorschläge und Beiträge hierfür nimmt die Geschäftsstelle gerne entgegen.
WinZIB: Ein kostengünstiger, umweltfreundlicher Speicher auf Basis Zink-Ionen
Gemeinsam mit dem Fraunhofer ISE konnten wir in einer Ausschreibung des BMBF einen erfolgreichen Antrag platzieren. Unter der Überschrift „Sprunginnovationen“ rief das BMBF auf, Vorschläge für „Weltspeicher“ einzureichen. Weltspeicher sollen deutlich günstiger als Lithium-Ionen Batterien sein, ähnlich leistungsstark, robust, langlebig und umweltfreundlich. Damit soll ein Beitrag geleistet werden, auch in weniger industrialisierten Regionen, spezifisch Sub-Sahara und ländliches Indien, eine dezentrale Energieversorgung zu unterstützen.
Sechs Teams aus jeweils maximal zwei Partnern gingen im Juni in eine einjährige Förderung, um Konzepte hierfür zu entwickeln und eine Roadmap für deren industrielle Skalierung zu erstellen. Die zwei besten Konzepte können im Anschluss auf eine weitere dreijährige Förderung hoffen, um die Konzepte bis zu einem Prototypen einer Serienfertigung zu bringen. Für diese Phase könnten zusätzliche Partner in das Projekt eintreten.
Aussichtsreiche Ansätze fand das Fraunhofer ISE im bekannten Zink-Mangan System. Wässrige Elektrolyte und zahlreiche Detailinnovationen bieten hier großes Optimierungspotential. An den Erfolg der Entwicklungen glauben auch die Firmen acp systems AG und Hechinger GmbH &Co. KG, die als assoziierte Partner das Projekt begleiten und eine spätere Skalierung der Technologie übernehmen würden. Zusätzlich konnten wir die OpenEMS-Association als weiteren assoziierten Partner gewinnen. Weltspeicher und OpenSource-Software passen einfach gut zueinander.
In dem Projekt übernimmt die StoREgio GmbH die Konsortialführung und damit verbunden die Abstimmung mit den anderen fünf Projekten. Hier ist die anspruchsvolle Vorgabe des BMBF, sich auf gemeinsame Anwendungsszenarien und Bewertungsschemata zu verständigen, um später eine Vergleichbarkeit der Entwicklungsergebnisse zu ermöglichen.
 
NSA: Netzstabilisierungsanlage der TransnetBW
Besonders erfreut waren wir, im Unterauftrag unseres Mitglieds, des Ingenieurbüros INP, die TransnetBW in der Frühphase ihres Projektes Netzstabilisierungsanlage unterstützen zu dürfen. Das Projekt wurde im Netzentwicklungsplan bestätigt und sieht die Errichtung einer Netzstabilisierungsanlage am Standort Kupferzell vor. Mit einer Wirkleistung von bis zu 250 MW soll die  Netzstabilisierungsanlage Ersatzleistung bereitstellen, falls eine Leitung des Übertragungsnetzes ausfallen sollte. Gleichzeitig soll mit bis zu 250 MVar Blindleistung zur Verfügung gestellt werden.
StoREgio und INP konnten TransnetBW mit einer Gegenüberstellung unterschiedlicher Speichertechnologien im Vergleich zu den anwendungsseitigen Anforderungen unterstützen, ohne hieraus eine Technologieempfehlung abzuleiten. Mit einer Reihe von Unternehmen, die mit einem „Request for Information“ angesprochen wurden, konnten außerdem erste orientierende Gespräche zu möglichen Systemkonzepten geführt werden. Erfreulicherweise haben sich hieran auch einige unserer Vereinsmitglieder beteiligt.
Im weiteren Jahresverlauf wird TransnetBW eine Ausschreibung für das Projekt vorbereiten, die im nächsten Jahr gestartet werden soll. Die Inbetriebnahme der Netzstabilisierungsanlage ist für Januar 2025 vorgesehen.
 
Weitere Projekte
Bei einer Reihe weiterer Projekte hoffen wir auf baldige Zuwendungsbescheide der Fördergeber. In der abschließenden Begutachtung befinden sich die Anträge „FlexChain“ zum Thema Blockchain und „MobiGrid“ zum Thema Elektromobilität im Verteilnetz. Ein weiterer Projektantrag befindet sich kurz vor der Einreichung und parallel arbeiten wir schon an einer neuen Projektskizze.
Wir hoffen, im nächsten Newsletter auch hierzu erfreuliches berichten zu können.
   

StoREgio

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Aktivitäten der Mitglieder
 
 
FENECON Industrial Stromspeichersystem wurde mit dem EES Award 2020 ausgezeichnet 
 
Überzeugende Alleinstellungsmerkmale des innovativen FENECON Containerspeichers
 
Die FENECON GmbH aus Deggendorf wurde für sein Industrial Speichersystem mit dem ees (Electrical Energy Storage) Award 2020 augezeichnet.

Die Auszeichnung ist die weltweit wichtigste für Speichersysteme und bewertet neben dem Innovationsstand auch die Sicherheit, den wirtschaftlichen Nutzen und die Nachhaltigkeit und Einzigartigkeit der Systeme.
Tatsumi Ichioka, Leiter der Abteilung NAS® Batterie bei NGK (links) und Dr. Frank Prechtl, Direktor Business Build-Up E-Power-Management der BASF New Business GmbH, unterzeichneten eine entsprechende Entwicklungsvereinbarung (Joint Development Agreement).Foto: NGK Insulators Ltd.
Das Unternehmen bietet Speicherlösungen sowohl im Heimspeicher-Bereich als auch für Netzbetreiber, Energieversorger, Industriebetriebe und Schnellladestationen an und arbeitet mit verschiedenen Elektrofahrzeugherstellern am Schnittpunkt Elektromobilität und Energiemarkt zusammen.
 
Das nominierte Speichersystem „FENECON Industrial“ ist eine skalierbare Containerlösung für Großspeichersysteme mit dem Fenecon Energiemanagement System FEMS. Es besteht aus Basiseinheiten mit 88 kW Leistung und 82 kWh Kapazität. Bereits in einem kompakten 10-Fuß-Seecontainer kann eine Leistung von 700 kW mit 650 kWh Kapazität erreicht werden. Mit dem großen 40-Fuß-Container ist eine Leistung von über 4 MW möglich. Darin ist jeweils bereits die Niederspannungsschaltanlage und die komplette Systemsteuerung enthalten, sowie das Thermomanagement. Dieses nutzt die Vorteile der eingesetzten BMW i3 Fahrzeugbatterie, indem es die Kältemittelkühlung sowie die Direktheizung der Zellen aktiv einbindet und damit eine geräuscharme und sehr effiziente Klimatisierung ermöglicht und die Lebensdauer der Batterien maximiert.
 
Container-Speicher wurden für die Industrial Serie völlig neu gedacht: Der Container ist kein "geschaffener Raum für Indoor-Speicher", sondern ein integraler Produktbestandteil eines dafür optimierten Produkts. Durch seine Modularität kann das System einfach und kostengünstig in Leistung und Kapazität skaliert werden und hat damit immer die passende Größe. Es kann jederzeit und ohne Mismatching-Verluste nachgerüstet werden.
 
Sogar für mobile oder befristete Einsätze steht der Container-Speicher zur Verfügung. Durch den anschlussfertigen Aufbau kann das System jederzeit und kurzfristig an andere Einsatzorte verbracht werden, bspw. für die Überbrückung eines Netzausbaus, Events, Feriensamstage an Autobahn-Schnellladeparks oder auch im Krisen- und Katastrophenfall.
 
Die Nutzung der Heiz- und Kühlelemente in der Batterie vermeidet unnötiges Klimatisieren von Umgebungsluft und wirkt direkt an den Zellen; der Energieverbrauch zur Klimatisierung wird dadurch deutlich reduziert und die Systemeffizienz erhöht.
 
Durch die interne Clusterung der Speichereinheiten und einen dafür entwickelten „rollierenden, selbstlernenden Master-Slave-Algorithmus“ werden geringe Leistungsanforderungen unsymmetrisch auf die Speichereinheiten aufgeteilt und damit wenige Einheiten mit höherer Leistung betrieben. Dies reduziert die Benutzungsstunden der Komponenten und erhöht damit deren Lebensdauer, sowie die Effizienz des Systems gegenüber dem klassischen Einsatz einer großen Einheit im schlechten Teillastbereich. Diese Redundanz der einzelnen Einheiten im Container sichert eine sehr hohe Verfügbarkeit des Systems: ein Ausfall eines Moduls führt nicht zum Gesamtausfall; die weiteren Einheiten können ungehindert weiter betrieben werden.
 
Das System ist beinahe wartungsfrei. Im Servicefall können einzelne Komponenten per plug&play einfach getauscht werden. Es ist kein Fachpersonal für die Reparatur erforderlich, defekte Teile werden getauscht und im Werk instandgesetzt.
 
Die extrem hohe Leistung auf kleinstem Raum eignet sich auch bei beengten Platzverhältnissen wie bspw. an Autobahn-Schnellladern oder in engen Raumverhältnissen in der Industrie oder bei Events. Durch das modulare Design lassen sich auch für die E-Mobilität Ladepunkte einfach in den Container integrieren und AC- oder direkt DC-seitig mit Strom versorgen.
 
Sobald die Entwicklung für die Notstrom-/Schwarzstart-/Inselfähigkeit der Wechselrichter-Partner abgeschlossen ist, verfügt das System auch über eine optionale Notstromfähigkeit.
 
Wie alle FENECON-Speichersysteme basiert der FENECON Industrial auf dem OpenEMS-Energiemanagement, dem vielfach ausgezeichneten "Betriebssystem für die Energiewende" und ermöglicht damit eine große Anwendungsvielfalt mit der Möglichkeit, regelbare Verbraucher und Erzeuger, sowie Netzrestriktionen und Energiemarkt-Möglichkeiten aktiv einzubinden.
 
Großserien-Produkte wie die BMW i3 Batteriemodule, Stringwechselrichter und die Container reduzieren die Kosten auf ein marktführendes Niveau. Mit den zusätzlichen Einsparungen durch das anschlussfertige Design, den geringen Fundamentierungsbedarf, geringem Arbeitsaufwand auf der Baustelle und die Betriebskosten-Einsparungen durch die hohe Effizienz erzielt dieses "Made in Bavaria" Speichersystem eine hohe Wirtschaftlichkeit und Bankability.
 
Die FENECON Industrial Serie verringert durch geringe Kosten und hohe Variabilität die Kosten der Energiewende und vermeidet sonst notwendigen Netzausbau zu Gunsten moderner Flexibilitäts-Infrastruktur. Sie schafft vor Ort Arbeitsplätze bei FENECON und den Partnern und sichert industrielle Wertschöpfung in wichtigen neuen Märkten.
 
„Wir leisten mit unserem Energy Engineering einen deutlichen Beitrag zur Energiewende und zu günstigen Energiekosten“, fasst Feilmeier das Engagement seines aufstrebenden Unternehmens zusammen. „Erneuerbare Energien können rund um die Uhr zur Verfügung stehen, und netzdienlich genutzt werden, wenn sie richtig gespeichert und abgerufen werden.“
Bildquelle: FENECON; Foto: Janina Stöckl


Über Fenecon GmbH
Die FENECON GmbH verfolgt die klare Vision der 100% Energiewende. An den niederbayerischen Standorten Deggendorf und Künzing werden Batteriespeicher für Haushalts- und Gewerbe- bis hin zu Netz- & Industrie-Energiesysteme, sowie innovative Softwarelösungen entwickelt. Das Unternehmen wurde 2011 von Franz-Josef Feilmeier gegründet und wurde mit verschiedenen Energie- und Innovationspreisen ausgezeichnet, darunter der Handelsblatt Energy Award, sowie als European Energy Storage Highlight. FENECON ist an verschiedenen Forschungsprojekten beteiligt und entwickelt mit deutschen und europäischen Projektpartnern Lösungen für ein offenes Energiemanagement und die Implementierung von Elektrofahrzeugbatterien in den Energiemarkt. FENECON konnte die mittlerweile europaweit führende EMS-Plattform „OpenEMS“ initiieren, der sich auch viele große Player der Energiebranche im Rahmen der OpenEMS Association e.V. angeschlossen haben (siehe www.openems.io).

 
Kontakt:

FENECON GmbH, Annette Schwabenhaus, Brunnwiesenstraße. 4, 94469 Deggendorf
Telefon: +49 991 648 800 326, E-Mail: annette.schwabenhaus@fenecon.de



Fenecon GmbH

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FENECON expandiert
 
Stromspeichersysteme bieten zur Eigenverbrauchserhöhung oder Lastspitzenkappung für viele Betriebe einen wertvollen Beitrag zur Energiekostensenkung.

Die FENECON GmbH ist ein Systemhaus aus Deggendorf, das sich schon vor über 9 Jahren auf die Fahne geschrieben hat, für 100% Erneuerbare Energien einzutreten.
Tatsumi Ichioka, Leiter der Abteilung NAS® Batterie bei NGK (links) und Dr. Frank Prechtl, Direktor Business Build-Up E-Power-Management der BASF New Business GmbH, unterzeichneten eine entsprechende Entwicklungsvereinbarung (Joint Development Agreement).Foto: NGK Insulators Ltd.
Zum zentralen Angebot des Technologie-Vorreiters gehören Stromspeichersysteme, Photovoltaik-Module und Wechselrichter, sowie Energiemanagement-Lösungen. So hat das entwicklungsstarke Unternehmen beispielsweise Produkte zur intelligenten Steuerung von Heizstäben für Pufferspeicher, Ladesäulen und andere Verbraucher im Programm. Auch elektrische Verbraucher, deren Regelung in der Energieverwendung sinnvoll ist, bietet das Unternehmen an.
 
Gerade jetzt in der Zeit, in der Industrie, Kommunen, Netzbetreiber und Versorger, aber auch Privatleute über eine höhere Energie-Autarkie nachdenken, wächst die Nachfrage nach den Produkten des Unternehmens. Dank vorausschauender Einkaufsplanung ist der Deggendorfer Speicher-Lieferant auch über die gesamte Krise hinweg lieferfähig und kann die wachsende Nachfrage bedienen. Das Mehr an Umsatz zieht dabei auch ein Wachstum des Personals nach sich, so dass die Firmenleitung sich entschieden hat, auch in diesem Jahr in verschiedenen Bereichen Mitarbeiter einzustellen und Ausbildungsplätze anzubieten. www1.fenecon.de/karriere-fenecon/
 
Ein Geschäftsfeld, das momentan besonders dynamisch wächst, sind containerbasierte Großspeichersysteme. Hier werden unter anderem sogenannte „Zero-Life-Autobatterien“ zu Systemen mit mehreren Megawattstunden Kapazität zusammengeschlossen. „Zero-Life“ heißt in diesem Zusammenhang, dass diese Autobatterien neu aus dem Werk kommen und als Ersatzteil für eventuellen Batterie-Tausch in den Fahrzeugen vorgehalten werden. Damit im Servicefall Batterien zur Verfügung stehen, die exakt in die Fahrzeuge dieser speziellen Baureihe passen, werden von jeder Baureihe an Elektrofahrzeugen ausreichend Batterien vorgehalten. Indem die Batterien als Stromspeicher über Jahre hinweg immer langsam be- und entladen werden, bleibt die Zellchemie in Schwung und die Batterien altern weniger als wenn sie einfach nur auf Lager lägen. Genutzt werden diese Großspeicher vielerorts zur Stromnetzstabilisierung oder Lastspitzenkappung in Industrie oder von Energieversorgern. Somit hat jeder einen Nutzen: Der Automobilhersteller, weil seine Batterien „bewegt“ werden und der Stromabnehmer, weil er Strom zu Überschusszeiten speichern und zu Zeiten von hohem Bedarf abrufen kann.
 
Die herausragende Leistung von FENECON ist hier, ein besonders zuverlässiges und leistungsstarkes Energiemanagementsystem zu den Speichern zu implementieren. Es optimiert Stromverbrauch und -kosten, indem es Wechselrichter, Speicher und quasi allen Sorten angeschlossener Verbraucher sekundengenau abgleicht und die Energie so zuweist und nutzt, dass die vorgegebenen Ziele erreicht werden. Die Flexibilität und Integrationsfähigkeit ist mittlerweile über die Grenzen hinweg bekannt, so dass das Unternehmen, das vor 9 Jahren ganz klein in „Papa’s Garage“ begonnen hat, mittlerweile internationale Partner beliefert.
 
Franz-Josef Feilmeier, Gründer und Geschäftsführer von FENECON zeigte uns einen voll ausgebauten 40-Fuß Container mit Zero-Life-Autobatterien, der Strom für gut 260 Haushalte pro Tag speichern kann. Den positiven Effekt für Stromkunden, Hersteller und Stromanbieter erklärte er uns mit: „Erneuerbare Energien produzieren z.B. tagsüber viel Sonnenstrom und im Winter und nachts viel Windstrom. Diesen an der Strombörse besonders günstigen Überschussstrom können wir speichern und zu Hochlastzeiten netzstützend einspeisen. Z.B. wenn in einem Unternehmen kurzfristig Maschinen hochfahren oder wenn zwischen 19 – 21:00 Uhr ganz Deutschland kocht und fernsehschaut. Die dezentrale Netzunterstützung erspart hohe Investitionen in den Netzausbau und senkt die Stromkosten für alle deutlich. So hat jeder etwas von Stromspeichern.“
 
Momentan profitieren jedoch noch nicht alle Bürger von den Stromersparnissen, sondern bisher nur diejenigen, die selbst in Photovoltaik oder Windkraft investiert haben. Erneuerbare Energien produzieren den Strom deutlich billiger als zentrale Großkraftwerke und da sie dezentral ihre nächste Umgebung mit Strom versorgen, entstehen nur geringe Übertragungsverluste. Da über die EEG-Umlage allerdings die Differenz zwischen dem extrem günstig erstellten Grünstrom und dem recht teuer erstellen konventionellen Strom ausgeglichen wird, steigt momentan leider die EEG-Umlage, weil die ökologischen Stromquellen immer günstiger arbeiten. Das heißt, mit dieser Umlage werden CO2-intensive Stromgeneratoren gestützt. Es ist zu hoffen, dass diese Subvention der grauen Energie irgendwann eingestellt wird.
 
„Indem wir intelligente Energieregelungen entwickeln, leisten wir einen deutlichen Beitrag zur Energiewende, zu günstigen Energiekosten für immer mehr Menschen und für ein dezentrales Miteinander“, fasst Feilmeier das Engagement seines aufstrebenden Unternehmens zusammen.


Über Fenecon GmbH
Die FENECON GmbH verfolgt die klare Vision der 100% Energiewende. An den niederbayerischen Standorten Deggendorf und Künzing werden Batteriespeicher für Haushalts- und Gewerbe- bis hin zu Netz- & Industrie-Energiesysteme, sowie innovative Softwarelösungen entwickelt. Das Unternehmen wurde 2011 von Franz-Josef Feilmeier gegründet und wurde mit verschiedenen Energie- und Innovationspreisen ausgezeichnet, darunter der Handelsblatt Energy Award, sowie als European Energy Storage Highlight. FENECON ist an verschiedenen Forschungsprojekten beteiligt und entwickelt mit deutschen und europäischen Projektpartnern Lösungen für ein offenes Energiemanagement und die Implementierung von Elektrofahrzeugbatterien in den Energiemarkt. FENECON konnte die mittlerweile europaweit führende EMS-Plattform „OpenEMS“ initiieren, der sich auch viele große Player der Energiebranche im Rahmen der OpenEMS Association e.V. angeschlossen haben (siehe www.openems.io).


Kontakt:
FENECON GmbH, Annette Schwabenhaus, Brunnwiesenstraße. 4, 94469 Deggendorf
Telefon: +49 991 648 800 326, E-Mail: annette.schwabenhaus@fenecon.de



Fenecon GmbH

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Veranstaltungshinweise
 
StoREgio Vereinstreffen 2020
3. Vereinstreffen
22. September 2020, 14 – 16 Uhr

Veranstaltungsort: online
 
4. Vereinstreffen
Termin verschoben auf KW 50

Der genaue Termin wird noch mitgeteilt
Thema: Regulation

 
Gerne können Sie uns Themenvorschläge und Anregungen für die Vereinstreffen schicken.
Wir freuen uns auf Ihren Input!

Bitte wenden Sie sich hierzu an: stefanie.wiedemann@storegio.com; 0621/592809-30


StoREgio

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Veranstaltungen Fenecon GmbH

Einsatzmöglichkeiten für Gewerbe- und Industriespeicher
20.7.20  14:00 Uhr
register.gotowebinar.com/register/4797259799261545743
 

Commerical-Plattform - Dimensionierungs- und Installationsmöglichkeiten für Gewerbespeicher
22.7.20  14:00 Uhr 
register.gotowebinar.com/register/8265164553243803151
 
 
Industrial-Plattform - Dimensionierungs- und Installationsmöglichkeiten für Industriespeicher
27.7.20  14:00
register.gotowebinar.com/register/984165568762318095
 
 
WiPo-Das Tool zur Optimierung von Return on Investment bei Stromspeichern
29.7.20  14:00
register.gotowebinar.com/register/1538531634905618959
 
Die Anmeldeformulare zu den jeweiligen Webinaren finden Sie unter den angegebenen Links.


Unter folgendem Link finden Sie eine Gesamtübersicht über alle Webinare der Fenecon GmbH:
www1.fenecon.de/page/schulungen-webinare/


Kontakt:
FENECON GmbH, Annette Schwabenhaus
Telefon: +49 991 648 800 326, E-Mail: annette.schwabenhaus@fenecon.de



Fenecon GmbH

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Save the date:

5. Energieberatertag
12. November 2020, 9:00 Uhr - 17:00 Uhr
Congressforum Frankenthal


Der Energieberatertag ist eine feste Größe im Terminkalender von Architekten, Ingenieuren und Energieberatern in Rheinland-Pfalz.

 
Veranstaltet von der Energieagentur Rheinland-Pfalz, dem Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten und der EffizienzOffensive Energie Rheinland-Pfalz (EOR) e.V. sowie weiteren Kooperationspartnern, bietet der Energieberatertag Gelegenheit, sich in Vorträgen und Fachforen zu informieren über
  • Neueste Entwicklungen im Bereich energetischer Neubauten und Sanierungen
  • Bautechnik
  • Anlagentechnik
  • Neuerungen im Bereich der betrieblichen Energieeffizienz
  • Verschiedene Aspekte der Beratung in Unternehmen
 
Bei den Architekten- und Ingenieurkammern in Rheinland-Pfalz und den angrenzenden Bundesländern sowie der dena wird jährlich die Anerkennung von entsprechenden Fortbildungspunkten beantragt.
 
Das Programm folgt demnächst. Eine Anmeldung wird dann hier möglich sein.


Kontakt:
Renata Omerovic, Telefon: 0631 34371 219, E-Mail: renata.omerovic@energieagentur.rlp.de



Energieagentur Rheinland-Pfalz

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Werkstattgespräch "Klimafonds - Realer oder rentabler Klimaschutz"
16. November 2020, 17:30 - 21:00 Uhr
Alte Lokhalle Mainz

 
Wie wirkungsvoll sind Klimafonds? Inwieweit können Unternehmen dadurch ihren CO2-Fußabdruck reduzieren? Wie können öffentliche Mittel klimafreundlich angelegt werden?

 
Darüber diskutiert die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken mit Experten von Klimaschutzstiftungen, aus der Industrie, aus der Kreditwirtschaft – und vor allem mit Ihnen.
Den Impuls für die Diskussion liefert Werner Hoyer, der Präsident der Europäischen Investitionsbank, dem nach eigenen Angaben „wichtigsten Klimafinanzierer weltweit“.

Ziel der Veranstaltung ist es, über die Strukturen und die Strategien von Klimafonds zu sprechen und zu sondieren, unter welchen Voraussetzungen sie eine möglichst große Wirkung entfalten können. Diskutiert werden sollen sowohl Fonds, die politisch initiiert und unterstützt werden und an denen sich private Unternehmen finanziell beteiligen können, als auch Fonds für die Anlage öffentlicher Mittel.

Informationen zur Anmeldung sowie das genaue Programm folgen in Kürze hier.


Kontakt:
Renata Omerovic, Telefon: 0631 34371 219, E-Mail: renata.omerovic@energieagentur.rlp.de



Energieagentur Rheinland-Pfalz

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Save the date:

Jahreskongress der Energieagentur Rheinland-Pfalz
10. Dezember 2020

 

Der diesjährige Jahreskongress der Energieagentur Rheinland-Pfalz findet am Donnerstag, 10. Dezember 2020, statt.

Hier finden Sie einige Rückblicke der bisherigen Kongresse.


Kontakt:
Renata Omerovic, Telefon: 0631 34371 219, E-Mail: renata.omerovic@energieagentur.rlp.de



Energieagentur Rheinland-Pfalz

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23. Energietag Rheinland-Pfalz am 03.09.2020 in der TH Bingen

Der Energietag findet als kombinierte Präsenzveranstaltung und Online-Veranstaltung statt.
Gibt es einen Konsens für die Erreichung der Klimaziele, der von allen mitgetragen wird und umsetzbar ist?
Die weltweite Corona-Pandemie hat auch Auswirkungen auf den Klimaschutz in unserer Region. Dass man die doch sehr unterschiedlichen Einflüsse zusammen betrachten muss und auch Synergien schaffen kann, diskutieren wir am Vormittag  zusammen mit Politik, Verbänden und Anwendern.
Umweltministerin Ulrike Höfken stellt das aktuelle Konjunkturprogramm der Bundesregierung zur Bekämpfung der Folgen der Corona-Pandemie vor und ruft zum weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien auf.
Hans-Josef Fell, Mitbegründer des EEG, sagt: Zwar haben wir den Start in die Transformation der Energieversorgung in 2000 gut auf den Weg gebracht, aber seit 2007 doch wieder massiv behindert, dennoch sind 100 % Erneuerbare Energien sogar bis 2030 möglich! Welche Maßnahmen müssen wir jetzt ergreifen, um das Pariser Klimaziel 1,5 °C  zu erreichen?
Dr. Karl-Heinz Frieden vom Gemeinde- und Städtebund erläutert, wie sich die Kommunen auf die neuen Rahmenbedingungen einstellen und welche Strategien verfolgt werden.
Oslo gilt als Vorbild für nachhaltige Mobilität: Aktuell verfügen fast 60 % aller Neuwagen über einen Elektroantrieb. Paal  Mork erläutert wie Oslo und Norwegen die Wende zu elektrischer Mobilität intensiviert haben. Sind dieselben Maßnahmen auch in Deutschland umsetzbar?
Diese unterschiedlichen Blickwinkel machen deutlich, wie komplex sich die Energiewende vor dem Hintergrund von Corona gestaltet und dass Politik, Wirtschaft und die breite Öffentlichkeit Hand in Hand arbeiten müssen. Gibt es einen Konsens - bei gleichzeitiger Stärkung der Wirtschaft und Eindämmung der Pandemie - für die Erreichung der Klimaziele, der von allen mitgetragen wird und umsetzbar ist?


Nächste Binger IntensivSeminare:

Binger IntensivSeminare & Webinare: Kalte Nahwärme | Klimaschutz in der Bauleitplanung | Elektromobilität | Power Purchase Agreements | GEG 2020
www.tsb-energie.de/veranstaltungen/intensivseminare/


Ansprechpartner
- Christine Thönnes, thoennes@tsb-energie.de, Tel: 06721 98 424 272
- Heike Zimmermann, zimmermann@tsb-energie.de, Tel: 06721 98 424 271
- Nina Rauth, rauth@tsb-energie.de, Tel: 06721  98 424 255


TSB

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Impressum

StoREgio Energiespeichersysteme e.V., Donnersbergweg 1, 67059 Ludwigshafen
Tel.: +49 621 59 28 09-30, Fax: +49 621 59 2809-38
info@storegio.com, www.storegio.com

Geschäftsführung:
Dr. Peter Eckerle

Ansprechpartnerin:
Stefanie Wiedemann
Tel.: 0621 592809-30


Amtsgericht Ludwigshafen
VR 60687